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Molchtechnik ist die wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Art, verschiedene Produkte durch eine Rohrleitung zu fördern und diese gleichzeitig zu reinigen. Sie wird eingesetzt, um diese Rohrleitungssysteme von Gasen, Fluiden oder festen Stoffen, welche zur Herstellung von Endprodukten jedweder Art eingesetzt werden, zu reinigen.

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Was ist Molchtechnik und wozu dient sie?

Molchtechnik ist die wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Art, verschiedene Produkte durch eine Rohrleitung zu fördern und diese gleichzeitig zu reinigen. Sie wird eingesetzt, um diese Rohrleitungssysteme von Gasen, Fluiden oder festen Stoffen, welche zur Herstellung von Endprodukten jedweder Art eingesetzt werden, zu reinigen. Wenn diese Anlagen eine hohe Universalität besitzen, wenn kleine Chargenhergestellt werden sollen, und/ oder wenn häufige Produktwechsel stattfinden und Vermischung unerwünscht ist, ist die Molchtechnik das geeignete Verfahren zur Reinigung dieser Anlagen, um sie ohne Demontagen für das nächste Produkt vorzubereiten, oder um ihre Sauberkeit nach den geltenden Hygiene-oder Verfahrensvorschriften sicherzustellen.

In der Molchtechnik wird ein Passkörper, Molch genannt, von einem Treibmedium (Wasser-Luft- CO2 N2 oder Produkt-), ähnlich einer Rohrpost, durch das zu reinigende Rohrleitungssystem getrieben. Er ist ein formstabiler Körper aus produktverträglichem, verschleißfestem, temperatur- und verfahrensbeständigem Material und pendelt zwischen der Molchsende- und Empfangsstation. Dabei schiebt er das in der Rohrleitung verbliebene Produkt vor sich her und drückt es aus dem Leitungssystem hinaus. So wird wertvolles Restmedium gewonnen, umfangreiches, ggf. kosten- oder zeitaufwendiges Spülen und Reinigen mit schwierig zu handelnden Restmedien vermieden oder auf eingeringes Maß reduziert. Die Vorteile sind damit:

  • Vermeidung von Produktverlusten
  • Verminderung von Produktionsstillstandszeiten
  • Reduzierung des Einsatzes von Reinigungsmitteln
  • Reduzierung der Abwassermengen, Minderung der Kosten der Wasseraufbereitung

Einsatzgebiete und Anforderungen an die Molchtechnik

Der Einsatz der Molchtechnik reicht von klassischen verfahrenstechnischen Chemieanlagen über Feinchemie, Kosmetikindustrie und die pharmazeutische Industrie bis hin zur Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Hier werden noch zusätzliche Anforderungen an Hygiene, Keimfreiheit und Reinigbarkeit gestellt, denen die eingesetzte Technik zu entsprechen hat. Die Anforderungen an molchbare Rohrleitungssysteme sind damit im Wesentlichen:

  • Rohre, Rohrbögen und Komponenten müssen überall denselben, kreisrunden Innendurchmesser haben, auch im Bereich der Bögen, Verbindungselemente und Armaturen
  • Alle Übergänge müssen innen gerundet sein, die Schweißnähte im Rohr haben glatt und eben zu sein
  • Die Schaltstellungen der Armaturen müssen exakt erreicht werden und jederzeit reproduzierbar sein; sobald die Auf- oder Geschlossenstellungen nicht präzise erreicht werden, führt dies zu Verschleiß, Beschädigung oder Zerstörung des Molches und zur Vermischung dieser Rückstände mit dem Medium
  • Völlige Rest-/ Entleerbarkeit des Systems: Minimierung der Toträume in den Armaturen und Komponenten, damit sich dort keine Produktrückstände bilden und aufbauen können
  • Die Radien müssen so groß gewählt sein, dass der Molch durch die Biegungen hindurchfahren kann, ohne stecken zu bleiben oder den definierten Kontakt zur Innenwand zu verlieren.

Komponenten eines molchbaren Rohrleitungssystems

  • Molchsendestation: die Station, in der sich der Molch während der Produktion befindet, d.h. während das Produkt in die zu molchende Leitung gepumpt wird
  • Empfangsstation: die Station, bis zu der das Produkt mit dem Molch ausgeschoben wird
  • Molchverschiebezylinder befördern den Molch in die Produktions- oder Reinigungsposition, bzw. in die Sende-, Empfangsstation
  • Molchfangstationen, dort wird der Molch mechanisch gestoppt
  • Molchreinigungsstationen; der Vorgang des Reinigens kann auch in der Sendestation konzipiert werden
  • Molchpositionserkennung über Einbringung magnet- induktiver Schalter
  • Mehrwegeweichen und Verteiler, um den Molch in eine andere Rohrleitung umzulenken oder ihn in seine Heimatstation zurückzusenden
  • molchbare Armaturen und pneumatische oder elektrische Antriebe, um die Armaturen in die definierte Stellung (auf- zu- Wegestellung) zu bringen

Werkstoffe, Qualitäten und angewandte Normen

in den Anwendungsbereichen Lebensmittel- Pharmazie- Aseptik

  • Produktberührte Teile sind üblicherweise in Edelstahl, 1.4404, ausgeführt. In Bezug auf den Einsatz der Molchtechnik in klassischen Chemieanwendungen kommen die auch sonst üblichen Werkstoffkombinationen zum Einsatz (Stähle- Edelstähle wie 1.4408-1.4571 oder Sonderwerkstoffe wie z.B. Hastelloy
  • Produktberührte Oberflächen Ra

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